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Wie lange würde deine PIN standhalten?

Dieselbe PIN kann in Sekunden fallen oder das Universum überdauern. Entscheidend ist, was zwischen einem Rateversuch und einer Antwort steht. Wähl eine Form (niemals deine echte PIN) und sieh, wie dasselbe Geheimnis drei sehr unterschiedlichen Angriffen standhält.

Wir fragen nie nach deiner PIN, nur nach ihrer Form

Wähl ein Geheimnis zum Testen

Zu probierende Kombinationen:

Drei Angriffe, ein Geheimnis

Am Handy: eine Handvoll Versuche, kein Zeitrahmen

Ein echtes iPhone ist kein unbegrenzter Rate-Dienst. Fehlversuche lösen immer längere Wartezeiten aus, und nach 10 Fehlversuchen muss das Gerät wiederhergestellt werden, oder es löscht sich selbst, wenn „Daten löschen“ aktiv ist. Das ehrliche Maß ist hier Wahrscheinlichkeit, nicht Zeit.

Laut Apples Angaben zum Gerätecode: immer längere Wartezeiten nach Fehlversuchen. Nach 10 Fehlversuchen muss das iPhone wiederhergestellt werden, oder es löscht sich selbst, wenn „Daten löschen“ aktiv ist. ↗

Offline, schwacher Schutz

Die Tresordatei ist geleakt und war mit einem einfachen schnellen Hash geschützt. Eine Cracking-Farm probiert Milliarden Versuche pro Sekunde.

Offline, Argon2idSealby-Schutz

Dieselbe geleakte Datei, aber der Schlüssel kommt aus einer speicherharten Funktion. Jeder Versuch kostet echten Speicher und echte Zeit; GPU-Farmen verlieren ihren Vorteil.

Argon2id ist die Schlüsselableitungsfunktion, die Sealby einsetzt – und diese Spur ist die konservative Untergrenze, nicht die ganze Geschichte. In Sealby werden Tresorschlüssel zusätzlich von einem Schlüssel umschlossen, der an die Secure Enclave deines Geräts gebunden ist. Wer nur deine Daten aus dem Verschlüsselten Backup hat, kann deine PIN überhaupt nicht durchprobieren. Ohne dein entsperrtes Gerät bräuchte er deine Wiederherstellungsphrase, und die hat 128 Bit.

1 Min.1 Std.1 Tag1 Jahr1.000 J.Universum

Die Annahmen: ändere sie

Jede Zahl oben folgt aus drei Raten und einer Formel. Ändere die Raten und sieh zu, wie die Zeiten folgen. In der Mathematik ist nichts weiter versteckt.

offline: Medianzeit = Kombinationen ÷ 2 ÷ Rateleistung · am Handy: Chance = Versuche ÷ Kombinationen

Diese Zeiten setzen ein zufällig gewähltes Geheimnis voraus. Menschliche Favoriten wie 1234, Geburtsjahre und password1 fallen in jedem Szenario sofort, weil Angreifer sie zuerst probieren.

Dieselbe PIN, drei Schicksale

Achte darauf, was sich von Zeile zu Zeile geändert hat: nie die PIN, nur die Maschinerie drum herum. Am Handy geht es überhaupt nicht um Zeit. Ein Angreifer bekommt eine Handvoll Versuche gegen schlechte Chancen, bevor das Gerät dichtmacht oder sich löscht. Verlassen die verschlüsselten Daten je das Gerät, verschwinden diese Schutzmechanismen. Die PIN steht allein gegen Hardware, die zum Raten gebaut ist, und nur die Kosten jedes einzelnen Versuchs schützen sie.

Genau diese Kosten kauft eine speicherharte Schlüsselableitung. Argon2id macht jeden einzelnen Versuch teuer an Speicher und Zeit, sodass die Farm, die einen schnellen Hash zum Frühstück verspeist hat, im Schneckentempo kriecht.

Warum Sealby Argon2id auf deinem Gerät kalibriert

Sealby leitet deinen Tresorschlüssel mit Argon2id ab, abgestimmt auf dein tatsächliches iPhone. Die Parameter werden pro Gerät gemessen, sodass ein Entsperren bewusst einen Bruchteil einer Sekunde kostet. Du spürst es einmal kaum. Eine Cracking-Farm muss es milliardenfach bezahlen. Zusammen mit den geräteseitigen Ratenbegrenzungen der Secure Enclave arbeiten beide Balken oben gleichzeitig für dich.

So funktioniert Sealbys Verschlüsselung →

Deine PIN hat bessere Maschinerie verdient.

Sealby versiegelt deine Fotos und Dateien mit AES-256 hinter Argon2id, kalibriert auf dein Gerät. Die Zahlen der langsamen Spur oben sind die, die für dich gelten.

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