Ausblenden und Sperren sind unterschiedliche Anliegen
Dieser Leitfaden beantwortet „Gib meinem Album ein Passwort“. Wenn Sie Fotos nur aus dem Hauptraster entfernen möchten, lesen Sie Fotos auf dem iPhone ausblenden. Ausblenden ändert, was Sie sehen. Sperren verlangt eine Authentifizierung, bevor „Ausgeblendet“ sich öffnet.
Sie wirken zusammen, sind aber nicht dasselbe. Ein ausgeblendetes Foto bleibt Teil Ihrer normalen Fotomediathek. Die Sperre schützt einen bekannten Ort auf dem Telefon.
Was iOS von Haus aus bietet
Ab iOS 16 verwendet das Album „Ausgeblendet“ Face ID oder Touch ID. Öffnen Sie Fotos, wählen Sie die Bilder aus, tippen Sie auf das Drei-Punkte-Menü und wählen Sie Ausblenden. Sie finden sie unter Alben › Dienstprogramme › Ausgeblendet. Das Telefon verlangt eine Authentifizierung, bevor es sich öffnet.
Fehlt das Album „Ausgeblendet“, aktivieren Sie Einstellungen › Apps › Fotos › Ausgeblendetes Album anzeigen. In älteren iOS-Versionen finden Sie das unter Einstellungen › Fotos. Diese Einstellung blendet nur die Album-Zeile ein oder aus. Sie erstellt kein eigenes Passwort. Ist Face ID oder Touch ID nicht verfügbar, nutzt das iPhone den Gerätecode.
Was diese Sperre wirklich ist
Es ist die Sperre Ihres iPhones, noch einmal in Fotos verwendet. Das hilft, wenn Sie ein entsperrtes Telefon an eine Freundin weitergeben: Sie kann „Ausgeblendet“ nicht einfach so ohne Ihr Gesicht, Ihren Finger oder Ihren Code öffnen.
Sie ist kein zweites Geheimnis. Wer Ihren Gerätecode kennt, kann sich authentifizieren. Das ist eine nützliche Gerätesperre, aber keine unabhängige Grenze für private Fotos.
Was sie nicht leistet
Sie gibt dem Album keine eigene PIN. Sie entfernt keine Fotos aus Ihrer Mediathek und stoppt die Synchronisierung mit iCloud Fotos nicht. Sie bietet auch keine plausible Abstreitbarkeit: „Ausgeblendet“ ist eine bekannte iPhone-Funktion, auch wenn Sie ihre Zeile ausblenden.
Sie räumt auch keine Kopien auf. Ein Foto kann bereits geteilt, anderswo gespeichert oder in „Zuletzt gelöscht“ verblieben sein. Eine einzelne Albumsperre kann diese Kopien nicht zurückholen.
Wann die native Sperre genügt
Für gewöhnliche Privatsphäre reicht die native Sperre: persönliche Fotos beim beiläufigen Durchscrollen auf einem geliehenen Telefon fernhalten. Sie ist eingebaut und braucht keine neue Arbeitsweise.
Wählen Sie einen separaten verschlüsselten Tresor, wenn Ihr Gerätecode die Sammlung nicht auch öffnen soll. Er passt auch für Fotos, die Sie nicht in der Hauptmediathek haben möchten. Sealby bewahrt importierte Fotos in einem verschlüsselten Tresor mit eigener PIN auf, statt in Fotos oder iCloud Fotos.